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Das Oktoberfest von A bis Z
Das Oktoberfest ist weit mehr als Bier, Dirndl und Lederhose. Hinter der Wiesn steckt jede Menge Geschichte, Tradition, Brauchtum und natürlich auch eine ordentliche Portion Unterhaltung. Deshalb nehmen wir euch einmal mit von A bis Z durch das größte Volksfest der Welt.
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Veröffentlicht 15.09.2026 · 13:19KI-bearbeitet
A wie Anstich
Mit dem traditionellen Fassanstich beginnt das Oktoberfest ganz offiziell. Der Münchner Oberbürgermeister schlägt dabei den Zapfhahn ins erste Bierfass. Sobald der berühmte Satz „O’zapft is!“ fällt, darf in den Festzelten ausgeschenkt werden. Besonders genau wird jedes Jahr darauf geachtet, wie viele Schläge der Oberbürgermeister dafür benötigt.
B wie Bier
Das Oktoberfestbier darf nicht einfach irgendein Bier sein. Auf der Wiesn werden Biere ausgeschenkt, die von traditionellen Münchner Brauereien stammen und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Serviert wird klassischerweise in der Maß, also einem Krug mit einem Liter Fassungsvermögen.
C wie Charivari
Ein Charivari ist eine traditionelle Schmuckkette, die häufig an einer Lederhose getragen wird. Daran können Münzen, kleine Anhänger oder andere Schmuckstücke befestigt sein. Früher waren teilweise sogar Jagdtrophäen dabei. Heute gehört das Charivari vor allem als dekoratives Element zur Tracht.
D wie Dirndl
Das Dirndl ist heute eines der bekanntesten Kleidungsstücke des Oktoberfestes. Ursprünglich entwickelte es sich aus ländlicher Arbeitskleidung. Besonders bekannt ist die Schleife an der Schürze. Je nachdem, auf welcher Seite sie gebunden ist, soll sie traditionell etwas über den Beziehungsstatus der Trägerin verraten.
E wie Einzug der Wiesnwirte
Zum offiziellen Auftakt ziehen die Wiesnwirte mit festlich geschmückten Pferdegespannen und Musikkapellen auf die Theresienwiese. Dieser Einzug gehört zu den traditionsreichsten Bildern des Oktoberfestes und zeigt, dass die Wiesn weit mehr ist als nur eine große Party.
F wie Festzelte
Die großen Festzelte gehören zu den bekanntesten Bereichen des Oktoberfestes. Einige bieten Platz für mehrere tausend Gäste. Jedes Zelt hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Musik, Speisekarte und Stimmung. Dadurch fühlt sich ein Besuch von Zelt zu Zelt teilweise völlig unterschiedlich an.
G wie Gamsbart
Der Gamsbart ist ein traditioneller Hutschmuck, der vor allem zur bayerischen Tracht gehört. Er besteht aus einem auffälligen Bündel von Haaren, das seitlich am Hut befestigt wird. Gerade bei traditioneller Kleidung ist er bis heute ein echter Hingucker.
H wie Hendl
Hendl ist die bayerische Bezeichnung für ein gebratenes Hähnchen. Es gehört zu den klassischen Speisen auf dem Oktoberfest. Außen knusprig, innen saftig und meistens ganz unkompliziert mit den Händen gegessen.
I wie Italiener-Wochenende
Besucher aus Italien gehören seit Jahrzehnten fest zum Oktoberfest. Ein bestimmtes Wochenende wird deshalb sogar umgangssprachlich als Italiener-Wochenende bezeichnet. Dann kommen besonders viele Gäste aus Italien nach München. Teilweise werden sogar zusätzliche Verkehrs- und Serviceinformationen auf Italienisch angeboten.
J wie Jahrmarkt
Neben den Festzelten ist das Oktoberfest auch ein riesiger Jahrmarkt. Fahrgeschäfte, Losbuden, Spielstände und Süßwarenstände gehören genauso dazu wie moderne Achterbahnen und klassische Karussells. Genau diese Mischung macht einen großen Teil der besonderen Wiesn-Atmosphäre aus.
K wie Kettenkarussell
Das Kettenkarussell gehört zu den klassischen Fahrgeschäften. Von unten wirkt es oft noch gemütlich, doch sobald es höher hinausgeht, eröffnet sich ein beeindruckender Blick über das Festgelände und teilweise weit über München hinaus.
L wie Lederhose
Die Lederhose ist aus dem Bild des Oktoberfestes kaum wegzudenken. Gute Modelle werden aus robustem Leder gefertigt und sind auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Gebrauchsspuren gelten dabei keineswegs als Makel, sondern gehören oft zum Charakter der Hose.
M wie Maß
Eine Maß ist ein Bierkrug mit einem Fassungsvermögen von einem Liter. Voll gefüllt bringt sie ordentlich Gewicht auf die Waage. Besonders beeindruckend ist deshalb, wenn Bedienungen mehrere volle Maßkrüge gleichzeitig durch dicht gefüllte Festzelte tragen.
N wie Nostalgie
Auf dem Oktoberfest gibt es nicht nur moderne Fahrgeschäfte. Historische Karussells, alte Schaustellertraditionen und klassische Attraktionen erinnern daran, wie Volksfeste früher ausgesehen haben. Dadurch treffen auf der Wiesn moderne Technik und echte Nostalgie direkt aufeinander.
O wie Oide Wiesn
Die Oide Wiesn ist ein besonderer Bereich des Oktoberfestes, der an die historischen Wurzeln der Veranstaltung erinnert. Dort gibt es traditionelle Fahrgeschäfte, Musik und viele Elemente, die zeigen, wie die Wiesn früher ausgesehen haben könnte.
P wie Prosit
„Ein Prosit der Gemütlichkeit“ gehört zu den bekanntesten Melodien des Oktoberfestes. Sobald das Lied gespielt wird, werden in vielen Zelten die Krüge gehoben und gemeinsam angestoßen. Wer länger auf der Wiesn bleibt, hört diesen kurzen Klassiker meist mehr als einmal.
Q wie Quetschn
Quetschn ist ein bayerisch-österreichischer Ausdruck für Akkordeon oder Ziehharmonika. Das Instrument gehört traditionell zu vielen Formen der bayerischen Volksmusik und passt damit natürlich auch hervorragend zur Wiesn.
R wie Riesenrad
Das Riesenrad gehört zu den beliebtesten Klassikern auf dem Oktoberfest. Von oben hat man einen beeindruckenden Blick über das gesamte Festgelände. Gerade am Abend, wenn überall die Lichter leuchten, ist die Aussicht besonders eindrucksvoll.
S wie Schottenhamel
Das Schottenhamel-Festzelt spielt bei der Eröffnung des Oktoberfestes eine zentrale Rolle. Dort findet der traditionelle Fassanstich durch den Münchner Oberbürgermeister statt. Erst danach gilt die Wiesn offiziell als eröffnet.
T wie Theresienwiese
Das Oktoberfest findet auf der Münchner Theresienwiese statt. Daher stammt auch der Kurzname „Wiesn“. Die Fläche wurde nach Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen benannt, deren Hochzeit mit Kronprinz Ludwig im Jahr 1810 den Ursprung des Oktoberfestes bildete.
U wie Ursprung
Der Ursprung des Oktoberfestes liegt im Jahr 1810. Anlass war die Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese. Zum Abschluss der Feierlichkeiten fand ein großes Pferderennen statt. Das Fest kam so gut an, dass daraus im Laufe der Zeit eine regelmäßige Veranstaltung wurde.
V wie Volksfest
Trotz seiner internationalen Bekanntheit ist das Oktoberfest im Kern immer noch ein Volksfest. Fahrgeschäfte, Buden, Essen, Musik und gemeinsames Feiern bilden bis heute das Grundgerüst der Wiesn.
W wie Wiesn
„Wiesn“ ist die in München übliche Bezeichnung für das Oktoberfest. Der Begriff leitet sich von der Theresienwiese ab. Wer also sagt, dass er „auf die Wiesn“ geht, meint normalerweise das Oktoberfest und nicht einfach irgendeine Wiese.
X wie X-mal fotografiert
Kaum ein Volksfest wird heute so häufig fotografiert wie das Oktoberfest. Dirndl, Lederhose, Riesenrad, Lebkuchenherzen und Maßkrüge landen unzählige Male auf Smartphones. Für viele Besucher gehört das Erinnerungsfoto inzwischen fast genauso dazu wie der eigentliche Rundgang.
Y wie Yearly Highlight
Beim Buchstaben Y wird es traditionell etwas schwieriger. Für Millionen Besucher ist das Oktoberfest aber tatsächlich ein jährliches Highlight. Viele planen ihre Reise lange im Voraus und kommen jedes Jahr wieder nach München.
Z wie Zuckerwatte
Zum Abschluss darf natürlich etwas Süßes nicht fehlen. Zuckerwatte gehört zu den Klassikern eines Volksfestes. Aus wenig Zucker entsteht innerhalb kurzer Zeit eine große fluffige Wolke am Stiel. Besonders sauber lässt sie sich zwar selten essen, aber genau das gehört irgendwie dazu.
Das Oktoberfest verbindet Geschichte, Tradition, modernes Volksfest und internationale Besucher wie kaum eine andere Veranstaltung. Von A wie Anstich bis Z wie Zuckerwatte steckt hinter der Wiesn deutlich mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
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