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Das Halloween ABC – von A bis Z durch die Nacht des Gruselns
Woher kommt Halloween eigentlich, warum schnitzen wir Kürbisse und was haben Irland, Dracula, Rübengeister und japanische Yurei miteinander zu tun? Unser Halloween ABC nimmt euch von A bis Z mit durch Geschichte, Bräuche, Gruselfiguren und kuriose Hintergründe rund um die Nacht des 31. Oktober.
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Veröffentlicht 25.09.2026 · 13:13KI-bearbeitet
A wie All Hallows’ Eve
Der Name Halloween kommt ursprünglich von „All Hallows’ Eve“, also dem Abend vor Allerheiligen. Aus dieser Bezeichnung wurde im Laufe der Zeit erst „Hallowe’en“ und schließlich Halloween. Der 31. Oktober war also schon lange ein besonderer Abend, bevor daraus das Fest wurde, das wir heute mit Kostümen, Süßigkeiten und leuchtenden Fratzen verbinden. Hinter dem modernen Halloween steckt eine Mischung aus alten Traditionen, christlichen Feiertagen und späteren Bräuchen aus Irland und Nordamerika.
B wie Besen
Hexen auf fliegenden Besen gehören heute fast automatisch zu Halloween. Aber warum eigentlich ein Besen? In alten europäischen Erzählungen wurden Hexen oft mit einfachen Alltagsgegenständen dargestellt, und der Besen passte perfekt dazu. Irgendwann entstand daraus die Vorstellung, man könne damit durch die Nacht fliegen. Heute ist der fliegende Besen vor allem eines der bekanntesten Symbole rund um Hexen und Halloween.
C wie Candy
Halloween ohne Süßigkeiten ist vor allem in den USA kaum vorstellbar. Millionen Kinder ziehen dort am 31. Oktober verkleidet von Tür zu Tür und sammeln Bonbons, Schokolade und andere Leckereien. Das Geschäft mit Halloween-Süßigkeiten ist inzwischen riesig. Dabei ging es bei älteren Bräuchen ursprünglich gar nicht darum, mit einer vollen Tüte Süßigkeiten nach Hause zu kommen. Traditionen entwickeln sich eben weiter.
D wie Dracula
Dracula gehört zu den berühmtesten Gruselfiguren überhaupt. Der Vampir wurde durch den Roman von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 weltberühmt. Seitdem taucht Graf Dracula in Filmen, Serien, Büchern und natürlich auf Halloweenpartys auf. Schwarzer Umhang und künstliche Fangzähne reichen meistens schon, damit jeder sofort weiß, wer gemeint ist.
E wie Erschrecken
Warum lassen wir uns eigentlich freiwillig erschrecken? Genau das gehört zu Halloween irgendwie dazu. Bei einem harmlosen Schreck reagiert der Körper zunächst so, als könnte tatsächlich Gefahr drohen. Kurz danach merkt das Gehirn aber, dass alles sicher ist. Genau diese Mischung aus Spannung und anschließender Erleichterung kann sogar Spaß machen.
F wie Frankenstein
Frankenstein ist eigentlich gar nicht der Name des Monsters. Victor Frankenstein heißt der Wissenschaftler in Mary Shelleys berühmtem Roman, der ein künstliches Wesen erschafft. Trotzdem wird die Kreatur bis heute häufig einfach Frankenstein genannt. Der Roman erschien bereits 1818 und wurde später unzählige Male verfilmt. Die bekannte Gestalt mit kantigem Kopf und Schrauben am Hals stammt dabei vor allem aus späteren Filmversionen.
G wie Geister
Geister gehören wahrscheinlich zu den ältesten Gruselgestalten überhaupt. Geschichten über Verstorbene, die noch einmal erscheinen, gibt es in ganz unterschiedlichen Kulturen. An Halloween begegnen sie uns meistens deutlich harmloser. Ein weißes Bettlaken, zwei Löcher hinein und schon ist eines der einfachsten Halloweenkostüme überhaupt fertig.
H wie Hexen
Spitzer Hut, schwarze Kleidung und vielleicht noch ein Besen – damit ist das klassische Halloweenbild einer Hexe fast schon komplett. Historisch steckt hinter dem Thema allerdings eine sehr viel ernstere Geschichte, denn Menschen wurden über Jahrhunderte wegen angeblicher Hexerei verfolgt. Das moderne Halloween hat daraus längst eine Fantasiefigur gemacht.
I wie Irland
Viele Wurzeln des heutigen Halloween führen nach Irland. Irische Auswanderer brachten ihre Bräuche später mit nach Nordamerika, wo sich Halloween immer weiterentwickelte. Von dort verbreiteten sich die modernen Traditionen schließlich in viele andere Länder. Deshalb wird Halloween heute besonders stark mit den USA verbunden, obwohl ein wichtiger Teil seiner Geschichte viel näher bei uns in Europa liegt.
J wie Jack-o’-Lantern
Die ausgehöhlte Laterne mit dem grinsenden Gesicht heißt Jack-o’-Lantern. Der Brauch hängt mit einer irischen Sage über einen Mann namens Jack zusammen. Ursprünglich wurden in Irland und Großbritannien dafür eher Rüben verwendet. Erst in Nordamerika setzte sich der Kürbis durch, weil er dort reichlich vorhanden und deutlich leichter auszuhöhlen war.
K wie Kostüme
Verkleiden gehört heute fest zu Halloween. Früher sollten Masken und Verkleidungen teilweise dazu dienen, böse Geister abzuschrecken oder sich selbst vor ihnen zu verbergen. Heute darf es deutlich entspannter sein. Monster, Filmfiguren, Vampire oder komplett verrückte Eigenkreationen – erlaubt ist praktisch alles.
L wie Laternenlicht
Kerzen und Laternen sorgen an Halloween für die passende Atmosphäre. Besonders in geschnitzten Jack-o’-Lanterns wirkt flackerndes Licht eindrucksvoll. Früher hatten solche Lichter teilweise auch eine symbolische Bedeutung und sollten Schutz bieten oder Geister fernhalten. Heute geht es meistens um die besondere Stimmung.
M wie Masken
Masken verändern mit einem einzigen Handgriff das komplette Gesicht und passen deshalb perfekt zu Halloween. Schon bei älteren Festen und Ritualen wurden Masken eingesetzt, um in andere Rollen zu schlüpfen oder unheimliche Gestalten darzustellen. Heute reicht die Auswahl von einfachen Pappmasken bis zu verblüffend realistischen Spezialeffekten.
N wie Nacht
Halloween lebt von der Dunkelheit. Viele Dinge, die am Nachmittag noch völlig harmlos aussehen, wirken nachts plötzlich ganz anders. Ein leerer Weg, ein knarrender Ast oder eine alte Scheune bekommen im Dunkeln sofort eine zusätzliche Portion Fantasie. Einen großen Teil des Gruselns übernimmt unser Kopf also ganz von selbst.
O wie Orange und Schwarz
Orange und Schwarz sind die klassischen Farben von Halloween. Orange erinnert an Feuer, Erntezeit und natürlich die bekannten Kürbislaternen. Schwarz steht dagegen für Dunkelheit, Nacht und das Unheimliche. Zusammen funktionieren die beiden Farben inzwischen wie ein Erkennungszeichen.
P wie Party
Halloweenpartys sind längst nicht mehr nur in den USA beliebt. Auch bei uns gehören Kostümpartys Ende Oktober vielerorts dazu. Eine normale Wohnung lässt sich mit etwas Licht, Dekoration und Fantasie ziemlich schnell verwandeln. Dazu passende Musik, ungewöhnliche Snacks und natürlich Kostüme – mehr braucht es für einen Halloweenabend eigentlich nicht.
Q wie Quälgeister
In alten Geschichten tauchen immer wieder Geister und andere Wesen auf, die Menschen erschrecken, ärgern oder in die Irre führen. Solche Quälgeister passen natürlich hervorragend in die Welt von Halloween. Heute begegnen sie uns vor allem in Gruselgeschichten, Filmen und Dekorationen.
R wie Rübengeister
Bevor Kürbislaternen überall bekannt wurden, schnitzte man in Teilen Europas gruselige Gesichter tatsächlich in Rüben. Solche Rübengeister haben auch in einigen Regionen Deutschlands eine eigene Tradition. Die ausgehöhlten Rüben wurden beleuchtet und konnten im Dunkeln erstaunlich unheimlich aussehen. Die Idee der leuchtenden Fratze ist also keineswegs ausschließlich amerikanisch.
S wie Samhain
Samhain war ein altes Fest in Irland und anderen keltisch geprägten Gebieten und markierte den Übergang in die dunklere Jahreszeit. Häufig wird es als eine der historischen Wurzeln von Halloween genannt. Das heutige Halloween ist allerdings nicht einfach Samhain unter einem neuen Namen. Über viele Jahrhunderte kamen verschiedene religiöse und kulturelle Einflüsse hinzu.
T wie Trick or Treat
„Trick or Treat“ bedeutet sinngemäß „Süßes oder Saures“. Kinder ziehen verkleidet von Haus zu Haus und bekommen normalerweise Süßigkeiten. Bleibt die Schüssel leer, wird scherzhaft mit einem kleinen Streich gedroht. Der Brauch entwickelte sich besonders im 20. Jahrhundert in Nordamerika zu einem festen Bestandteil von Halloween.
U wie Unheimlich
Etwas muss gar nicht laut oder blutig sein, um unheimlich zu wirken. Oft reichen Dinge, die nicht ganz so sind, wie wir sie erwarten. Eine Tür bewegt sich scheinbar von allein, irgendwo knarrt eine Diele oder ein Licht flackert im falschen Moment. Unser Gehirn versucht sofort, eine Erklärung dafür zu finden. Solange es keine hat, übernimmt gerne die Fantasie.
V wie Vampire
Vampirgeschichten gab es lange bevor Dracula berühmt wurde. In verschiedenen Teilen Europas erzählte man sich Geschichten über Wesen, die nachts zurückkehrten und den Lebenden schadeten. Daraus entwickelten sich über die Jahrhunderte viele unterschiedliche Vorstellungen. Heute kennen wir Vampire meistens mit Fangzähnen, schwarzem Umhang und einer ausgesprochen schwierigen Beziehung zum Tageslicht.
W wie Werwolf
Der Werwolf ist eine weitere klassische Gestalt aus alten europäischen Legenden. Dabei soll sich ein Mensch in einen Wolf oder ein wolfsähnliches Wesen verwandeln können. Spätere Geschichten und Filme machten besonders den Vollmond zum berühmten Auslöser dieser Verwandlung. Heute gehört der Werwolf fest zur Gruselwelt von Filmen, Büchern und Halloween.
X wie X-Ray-Skelett
Beim schwierigen Buchstaben X hilft das englische Wort X-Ray, also Röntgen. Skelette gehören genauso selbstverständlich zu Halloween wie Geister und Vampire. Dabei tragen wir alle unser eigenes Skelett ständig mit uns herum. Ein erwachsener Mensch besitzt normalerweise 206 Knochen, die unserem Körper Halt geben und Bewegung ermöglichen.
Y wie Yurei
Beim Y führt unser Halloween ABC nach Japan. Yurei sind Geisterfiguren aus japanischen Überlieferungen. Häufig werden sie mit weißer Kleidung, langen dunklen Haaren und einer schwebenden Erscheinung dargestellt. Viele moderne japanische Horrorfilme haben dieses Bild international bekannt gemacht. Das zeigt zugleich, dass Geschichten über Geister und unheimliche Wesen keineswegs nur zu europäischen oder amerikanischen Traditionen gehören.
Z wie Zombie
Zombies gehören heute fest zur modernen Horrorkultur. Das bekannte Bild vom langsam schlurfenden Untoten stammt vor allem aus Filmen des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich hat der Begriff jedoch Wurzeln in haitianischen und karibischen Vorstellungen, die sich deutlich von unseren heutigen Filmzombies unterscheiden. Kino, Fernsehen und Computerspiele machten daraus schließlich eine eigene moderne Gruselfigur, die inzwischen kaum noch von Halloween wegzudenken ist.
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